Regionalisierung

Im Herbst 2018 fanden im ganzen Osterzgebirge immer wieder Gespräche statt - in den einzelnen Kirchvorständen und auch auf einer regionalen Konferenz am 20. November 2018 bei uns in Dippoldiswalde. Die Landeskirche hat die strukturellen Rahmenbedingungen für die kommende Zeit - möglicherweise bis 2040 - festgelegt und damit alle Gemeinden und Kirchspiele aufgefordert, sich in Großregionen zu gemeinsamer Arbeit zusammenzutun. Dies wird vor allem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sichere Anstellungsbedingungen geben. Die Einzelgemeinden werden in diesen großen Gebilden Wege finden müssen - und auch hoffentlich wirklich finden, geistliches Leben vor Ort weiter zu gestalten und den Glauben lebendig zu leben.

Die Kirchspiele Dippoldiswalde, Frauenstein, Glashütte und die Gemeinden des Bereiches Altenberg-Geising werden künftigin einem Kirchspiel zusammenarbeiten - und zwar ab 2020. Das bedeutet, dass mit dem 1.1.2020 die bisherigen Kirchspiele Dippoldiswalde-Schmiedeberg, Frauenstein, Glashütte, sowie der Schwesternkirchverband Altenberg aufhören werden zu existieren. Ab da gibt es nur noch das Kirchspiel "Osterzgebirge". Möglicherweise ändert sich der Name noch. Die Kirchgemeinden, die bisher auch in ihren Kirchspielen bestanden haben, bestehen auch im großen Kirchspiel weiter.

Zu welchen Bedingungen das geschehen wird und wie künftig Kirchenvorstände gebildet werden, das wird im Einzelnen ausgehandelt werden - und dazu werden sich weiter Gruppen mit Abgesandten aus allen bisherigen Kirchspielen treffen.