Vermischtes

Die Junge Gemeinde des Kirchspiels

Bei unserer Jugend zu Gast zu sein ist ein Erlebnis. Das war es natürlich immer - aber in diesen Tagen ist das besonders. Unsere Jungen Gemeinden haben durchaus nicht einfache Zeiten hinter sich. In Dippoldiswalde haben nach relativ starken Jahrgängen um 2010 einige ganz Treue die Junge Gemeinde geprägt und sie so lange begleitet, wie sie konnten und da waren. Sie waren da, bis mit dem Jahrgang 2015 wieder mehr Jugendliche zur Jungen Gemeinde kamen. Zwei JG-Standorte zu haben - nämlich Dippoldiswalde und Schmiedeberg - war gut. Genau genommen waren es mal sogar drei, denn von 2013-2017 gab es auch in Reichstädt eine kleine JG, die sehr oft zusammenwar. Und in Schmiedeberg kamen noch eine ganze Weile Jugendliche zur JG. 2017 war aber dann doch ein Punkt erreicht, wo die JGs zusammen gingen. Und - seither wächst die JG immer mehr. Besonders aus den Jahrgängen 2015-2018 blieben viele Jugendliche da, so dass sie nun selbst in ihre neuen - wunderschönen - Räume im Dach des Gemeindehauses kaum noch hineinpasst.

Nicht alle können regelmäßig kommen - und das sorgt dafür, dass die Plätze jedesmal gerade so reichen. Denn inzwischen zählen deutlich über 20 Jugendliche zur JG dazu - und eine Konfirmation steht noch bevor. Auch zur Taizé-Fahrt fahren immer mehr Jugendliche aus unseren Gemeinden mit, und die Gemeinschaft ist richtig schön gewachsen. Selbst in den Ferien trifft man sich fast jeden Freitag selbst organisiert, weil man zusammensein will, erzählen, spielen, singen und beten will. Es ist eine Freude, dabei zusein.

Verändertes Gemeindeleben

Ende März 2019 kamen wir nochmals zusammen - drei Jahre nach der Gemeindeumfrage. Die Arbeitsgruppen, welche die Umfrage auswerteten, begegneten sich wieder, und sie sahen gemeinsam mit der Kirchgemeindevertretung darauf, was sich seither getan hat. Aus den drei Bereichen der Umfrage - Gottesdienst / Kinder und Jugendliche / Kirchenmusik - wurden Ergebnisse, Umsetzungen, sowie offene weitere Fragen gesichtet und formuliert. Eine Gruppe trifft sich weiterhin - nämlich die AG Kinder und Jugend. Sie will als ständige Gruppe bestehen bleiben und die Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde begleiten.

Allen war freilich aufgefallen, dass wohl allein die Tatsache, dass es die Umfrage gab, schon etwas verändert hat. Unsere Kirchgemeinde wirkt seither tatsächlich deutlich lebendiger: Vieles mehr wird angesprochen, viel mehr Ideen finden den Weg in die Gemeinden, und manchmal gewinnt man auch den Eindruck, dass sich sonntags schlicht auch immer mehr Leute auf den Weg machen, um in der Kirche zusammenzusein. Bleibt zu hoffen, dass es der Gemeinde und ihrer Leitung gelingt, diesen Trend fortzusetzen und "am Ball" zu bleiben.

Ereignisse und Gedenktage

1219: Während des fünften Kreuzzuges predigt Franz von Assisi vor dem ägyptischen Sultan, um ihn zum Christentum zu bekehren und den Kreuzzug friedlich zu beenden. Sein Versuch misslang, wenngleich der Sultan beeindruckt war. Der Kreuzzug endete mit einer Niederlage der Kreuzfahrer.

1369: Jan Hus geboren. Der Reformator Böhmens wurde 1415 auf dem Konzil von Konstanz hingerichtet. Die Folge waren die Hussitenkriege.

19. Januar 1919: Frauen dürfen in Deutschland an den Wahlen teilnehmen.

2. Mai 1519: Leonardo da Vinci gestorben. Italienischer Universalgelehrter.

23. Mai 1949: In Deutschland tritt das Grundgesetz in Kraft. Für die DDR galt es natürlich nicht. Aber es enthielt in Art. 23 die Möglichkeit, das Grundgesetz in anderen Gebieten nach deren Beitritt in Kraft zu setzen. Auf diesem Weg traten 1990 die neuen Länder / die ehem. DDR dem Gebiet des Grundgesetzes bei. Heute ist der Art. 23 Einigung Europas gewidmet.

21. Juli 1969: Neil Armstrong und Edwin "Buzz" Aldrin betreten als erste Menschen den Mond. Nicht vergessen sollte man Michael Collins: er musste nämlich im den Mond umkreisenden Raumschiff bleiben. Ohne ihn wäre das Ganze auch nicht möglich gewesen. Und bei einem solchen Ereignis der einzige zu sein, der "im Wagen" bleiben muss, ist sicher nicht leicht.

1. September 1939: Beginn des zweiten Weltkrieges durch Deutschlands Überfall auf Polen.

9. November 1989: Die Mauer in Berlin wird ebenso wie die gesamte innerdeutsche Grenze geöffnet. Der Satz des Tages: "...nach meiner Kenntnis ist das sofort - unverzüglich!"